Bio

 Bio in der Enoteca Italiana/Regensburg

Eigentlich sollte bio in jeglicher Nahrungsmittelproduktion eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich sind die Nahrungs- und Genussmittel das, was wir unserem Körper einverleiben. Und in den gehört kein Gift. Es wird zwar immer wieder behauptet wird, "dass auch konventionelle Lebensmittel keine Rückstände enthalten." Ich glaube das einfach nicht und gehe lieber auf Nummer sicher, das heißt ich konsumiere wo immer es geht, bio. Außerdem geht es ja nicht nur um die individuellen Belastungen. Schlimmer als das, was die Chemie in der Nahrung unserem Körper antut, ist deren Auswirkung auf Boden, Luft, Wasser und Klima. Nitrat im Grundwasser, Überdüngung, die Klimaauswirkungen konventioneller Landwirtschaft. All das sollte man vermeiden, indem man an "bio" nachfrägt und dadurch entsprechende Signale für die Lebensmittelproduktion aussendet.

Warum nicht nur "bio" in der Enoteca?

Die Enoteca existiert als Fachgeschäft in Regensburg seit 1985. Zu dieser Zeit gab es praktisch keine zertifizierten Bio-Weine und bis Mitte der 90er jahre waren die Weine, die biologisch produziert wurden, größtenteils einfach richtigh schlecht, sodass sie keinen Genuss bereiteten. Und Wein ist schließlich ein Genussmittel. Dieser Zustand hat sich grundlegend geändert. Heutzutage weiß man mehr im Bio-bereich, biologischer Weinbau wird an den Weinbauschulen gelehrt und immer mehr Spitzenproduzenten entdecken die Vorzüge der biologischen Wirtschaftsweise für die Qualität ihrer Weine (Sogar das Bordeaux-Top-Weingut Chateau Margeaux bewirtschaftet seine Weinberge nun biologisch).

Es gibt vielmehr "bio" in der Enoteca als man denkt...

... bzw. wie man sieht. Denn mit "bio" gekennzeichnet sind natürlich nur die Weine derjenigen Produzenten, die biologisch zertifiziert sind. Aber es arbeiten auch nicht-bio-zertifizierte Produzenten, die in der Enoteca gelistet sind, biologisch. Dass sie sich nicht zertifizieren lassen hat unterschiedliche Gründe. "Bio" bringt beim Wein keinen höheren Preis und wenn ein Produzent seine Produktion ohnehin problemlos verkauft (was bei den meisten Enoteca-Lieferanten der Fall ist), muss er sich ja nicht die bürokratischen und finanziellen Belastungen antun, die mit einer Zertifizierung verbunden sind. Da die meisten Enoteca-Lieferanten Kleinstbetriebe sind, die alle Arbeiten selbst erledigen müssen, ist vor allem die zusätzliche Arbeitsbelastung ein verständlicher Grund für eine Nicht-Zeretifizierung. Aber: Die Bio-Produzenten in der Enoteca werden immer zahlreidher. Und das, ohne dass das Sortiment größer wird! Denn viele Lieferanten sind gerade in der Umstellung auf bio. Mein persönliches Ziel ist es, dass irgendwann einmal jedes Produkt, dass in der Enoteca angeboten wird, biologisch produziert wird. Ob mit oder ohne Zertifikat.

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